Vita

Als „Paganini der Flöte“ wurde OPUS KLASSIK-Preisträgerin Tatjana Ruhland einmal von einem Kritiker beschrieben, und der Tagesspiegel nannte sie anlässlich von Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ mit den Berliner Philharmonikern „einen fabelhaften Faun“ und resümierte: „Schon für die ersten Takte ist der Jubel am Ende verdient“. Im Fono Forum hieß es, Ruhland könne „alles ausspielen: Virtuosität, Übergänge, Kontraste“. Nach ihrer Einspielung von Flötenwerken Carl Reineckes beschrieben die Rezensenten Tatjana Ruhland als „Spitzenklasse ihrer Zunft“ und „virtuose und volatile Flötistin“ mit „warmem Ton voller Gestaltungsintensität.“ Diese Aufnahme, von der Zeitschrift Crescendo als „leidenschaftliche Liebeserklärung“ gewürdigt, wurde mit dem OPUS KLASSIK als Konzerteinspielung des Jahres ausgezeichnet.

Tatjana Ruhland musiziert als Solistin mit führenden Klangkörpern. Zuletzt war sie unter anderem mit dem Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) beim Niedersächsischen Staatsorchester Hannover unter der Leitung von GMD Francesco Angelico zu Gast, mit dem Konzert für Flöte und Orchester von Jindřich Feld (1925–2007) unter Chefdirigent Ruben Gazarian beim Israel Chamber Orchestra, sowie mit dem Konzert für Flöte und Streicher Nr. 1 op. 45 von Malcolm Arnold (1921-2006) beim Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung des Chefdirigenten Douglas Bostock. Die Presse urteilte, Tatjana Ruhland als Solistin sei „eine Flöten-Königin der Extraklasse“, sie erzeuge „auf ihrer Flöte einen regelrechten Klangstrom in Gold“, und sie bescheinigte ihr „schier mühelosen Virtuosen-Glanz“.

Ihre musikalische Kompetenz und inspirierende Bühnenpräsenz setzt Tatjana Ruhland für durchdachte Programme und anspruchsvolle Projekte ein. Auf ihrer aktuellen CD präsentiert die Künstlerin die Weltersteinspielung des ihr gewidmeten Flötenkonzertes „Media Nox“ von David Philip Hefti in Kombination mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach. Nach Einspielungen von Werken der Komponistin Mel Bonis liegt ein Fokus der Saison 2026/27 auf der Wiederentdeckung der Werke von Johanna Senfter, Amy Beach und Cécile Chaminade.

Die Flötistin wird regelmäßig eingeladen zu namhaften Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Mozartfest Würzburg, dem Heidelberger Frühling, dem Musikfest Stuttgart, dem Prager Frühling, der Bachwoche Ansbach, dem Lucerne Festival und dem Festival de Radio France und spielte darüber hinaus im Orchester der Bayreuther Festspiele.

Als Soloflötistin des SWR Symphonieorchesters sowie als Solistin und als Gast weiterer bedeutender Orchester wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tonhalle Orchester Zürich, den Bamberger Symphonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Bayerischen Staatsorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern u.a. wirkt Tatjana Ruhland regelmäßig an Konzerten in Tokio, London, Berlin, Hamburg, Bamberg, Wien und Zürich mit und arbeitet mit den großen Dirigenten unserer Zeit zusammen, darunter Herbert Blomstedt, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Alan Gilbert, Manfred Honeck, Jakub Hrůša, Kirill Petrenko, Esa-Pekka Salonen, Michael Sanderling und Christian Thielemann.

Als kammermusikalische Partnerin trat Tatjana Ruhland mit Frank Dupree, Eckart Heiligers, Angela Hewitt, Patricia Kopatchinskaja, Christina Landshamer, Sebastian Manz, Emmanuel Pahud, Matthias Höfs, Christian Schmitt, Yaara Tal, Alexei Volodin und Wen-Sinn Yang auf.

Die in Regensburg geborene Flötistin wurde in München und New York ausgebildet und bei bedeutenden internationalen Wettbewerben (u.a. in Prag, Kobe und New York) ausgezeichnet. Als gefragte Pädagogin gibt Tatjana Ruhland Meisterkurse in Europa, Asien und den USA, ist Jurymitglied u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb und lehrte mehrere Jahre als Professorin für Flöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

(Aktualisiert im September 2026. Bitte verwenden Sie kein älteres Material.)

Tatjana Ruhland

Der Tagesspiegel nannte sie anlässlich von Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ mit den Berliner Philharmonikern „einen fabelhaften Faun“.

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Für ihre Einspielung der Flötenwerke von Carl Reinecke wurde Tatjana Ruhland 2018 mit dem OPUS KLASSIK in der Kategorie Konzerteinspielung des Jahres ausgezeichnet.

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